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Mit der "Messi-Taktik": PSG will wohl auch Ousmane Dembele verpflichten

13:05 MEZ 04.01.22
Ousmane Dembele Barcelona La Liga 2021-22
PSG holte zuletzt eine ganze Reihe Stars ablösefrei. Barcelonas Ousmane Dembele könnte der nächste werden.

Ligue-1-Vizemeister Paris Saint-Germain zeigt Interesse an einer Verpflichtung von Weltmeister Ousmane Dembele (FC Barcelona). Das berichten die spanischen Zeitungen Mundo Deportivo und Sport übereinstimmend. Der Vertrag des offensiven Flügelspielers bei Barca läuft im Sommer aus, Ziel der Franzosen sei ein ablösefreier Transfer.

Allerdings forciere PSG eine Verpflichtung Dembeles aktuell nicht aktiv. Stattdessen hätten die Pariser Verantwortlichen dessen Berater einzig wissen lassen, dass sie den Angreifer grundsätzlich holen möchten, sollte er sich gegen eine Verlängerung bei den Blaugrana entscheiden. Der Kontakt zum Agenten werde zudem regelmäßig gepflegt.

PSG: Ousmane Dembele wechselte vom BVB zu Barca

Diese Taktik hatte Paris auch im vergangenen Jahr bei Dembeles ehemaligem Barca-Kameraden Lionel Messi angewandt. Als dann Messis Verlängerung bei Barca im Sommer nicht zustande kam, schlug PSG zu. Auch Georginio Wijnaldum (Liverpool), Sergio Ramos (Real Madrid) und Gianluigi Donnarumma (Milan) wechselte 2021 ablösefrei an die Seine.

Zwischen Dembele und Barca laufen seit Monaten die Verhandlungen wegen eines neuen Arbeitspapiers. Die Katalanen wollen mittlerweile zügig Klarheit und nach Informationen von GOAL und SPOX, sieht es wegen Dembeles hoher Gehaltsforderungen nach einem Scheitern der Gespräche aus.

Dembele war im Sommer 2017 für 135 Millionen Euro Ablöse von Borussia Dortmund nach Barcelona gewechselt, wurde dort aber immer wieder von schwere Verletzungen zurückgeworfen. In der laufenden Saison bringt es der 24-Jährige, an dem auch Newcastle United großes Interesse zeigen soll, auf acht Pflichtspieleinsätze.

In der PSG-Offensivreihe könnte Dembele seinen Nationalmannschaftskollegen Kylian Mbappe ersetzen. Auch dessen Vertrag läuft zum Saisonende aus und eine Menge spricht für einen Transfer zum Barca-Erzrivalen Real Madrid.