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HSV gewinnt bei Hertha und hat die Bundesliga-Rückkehr vor Augen: Das Hinspiel in der Relegation in der Nachlese im TICKER

22:34 MESZ 19.05.22
Hamburger SV Relegation Jubel
Der HSV hat die Bundesliga-Rückkehr vor Augen, Hertha BSC droht der Abstieg - das Relegations-Hinspiel in der TICKER-Nachlese.

Eine Bogenlampe ins Glück: Der Hamburger SV ist dank eines Traumtores von Ludovit Reis dem Ziel von der Bundesliga-Rückkehr ein großes Stück näher gekommen. Der Zweitligadritte gewann das vor allem auf den Rängen spektakuläre Relegations-Hinspiel beim Erstligisten Hertha BSC nicht unverdient mit 1:0 (0:0). Im Showdown am Montag hält der HSV zu Hause alle Trümpfe in der Hand.

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Reis sorgte mit einem Heber von der linken Außenseite über den verdutzten Hertha-Torhüter Oliver Christensen hinweg für das Tor des Tages (57.). Durch den sechsten Sieg in Folge tankten die Rothosen weiteres Selbstvertrauen und haben nun beste Chancen, im vierten Anlauf aufzusteigen.

Der Bundesliga-16. Hertha steht dagegen mit dem Rücken zur Wand und muss im Rückspiel vor allem offensiv deutlich mehr anbieten als am Donnerstag, um den siebten Abstieg der Klubgeschichte und den ersten von Trainer Felix Magath noch zu verhindern. Der HSV-Ikone droht ausgerechnet bei seiner alten Liebe diese Demütigung.

Hertha BSC vs. Hamburger SV

0:1

Tore

0:1 Reis (57.)

Aufstellung Hertha

Christensen - Pekarik, Boyata, Kempf, Plattenhardt - Stark (70. Gechter), Tousart - Wollschläger (46. Jovetic), Serdar (70. Richter), Mittelstädt - Belfodil (80. Maolida)

Aufstellung HSV

Heuer Fernandes - Heyer, Vuskovic, Schonlau, Muheim - Rohr (59. Vagnoman) - Meffert, Reis - Jatta (74. Kaufmann), Glatzel, Kittel (90.+1 Gyamerah)

Gelbe Karten

Stark, Tousart, Boyata


+++ LIVE-TICKER HIER AKTUALISIEREN +++


Fazit | In der Verfassung scheint es schwer vorstellbar, dass die Berliner im Rückspiel noch etwas bewegen können. Nach der verpatzten Endphase der Bundesligasaison hat es Felix Magath nicht geschafft, die Köpfe seiner Spieler freizubekommen. Wie soll das in der kurzen Zeitspanne bis Montag gelingen? So spricht derzeit eine Menge für den Aufstieg der Hamburger. Doch noch sind zumindest 90 Minuten zu spielen.

Fazit | Letztlich gewinnt der Hamburger SV das Relegationshinspiel bei Hertha BSC verdient mit 1:0. Zwischenzeitlich schien für den Zweitligisten sogar mehr drin zu sein. Die Hanseaten waren insgesamt die deutlich bessere Mannschaft. Die Jungs von Tim Walter wollten den Ball haben und scheuten sich davor, auch in Führung liegend, nicht. So verzeichneten die Rothosen vor 75.500 Zuschauern im Olympiastadion nicht nur die größeren Spielanteile, der HSV wirkte passsicherer und zweikampfstärker, verbuchte 10:6 Torschüsse und die besseren Aktionen zum Tor. Zwar bäumten sich die Herthaner nach dem Rückstand kurzzeitig auf, versuchten zumindest etwas, doch dann machte sich wieder Verunsicherung breit. Die Alte Dame agierte vollkommen ohne Selbstvertrauen.

Hertha BSC vs. HSV (Hamburger SV) im LIVE-TICKER: ABPFIFF

90+5' | Dann beendet Schiedsrichter Harm Osmers das Treiben auf dem Platz.

90+3' | Auch in der Nachspielzeit ist der HSV näher an einem zweiten Tor. Robert Glatzel versucht es zunächst aus der Distanz mit Gewalt. Der abgefölschte Ball landet links ind er Box bei Jan Gyamerah. Der dreht den Kreisel zum Tor und schießt flach mit dem rechten Fuß. OliverChristensen hält sicher.

90+1' | Zugleich dreht Tim Walter noch ein wenig an der Uhr. Anstelle von Sonny Kittel bestreitet Jan Gyamerah die Schlussminuten.

Hertha BSC vs. HSV (Hamburger SV) im LIVE-TICKER: WECHSEL | Gyamerah für Kittel (90.+1)

90' | Soeben läuft die reguläre Spielzeit ab. Werden wir jetzt mitbekommen, was es noch obendrauf gibt? Vier Minuten sind das offenbar.

87' | Tatsächlich kommen die Hausherren nochmals halblinks im Sechzehner zum Abschluss. Richtig voll trifft Stevan Jovetic den Ball nicht, den Daniel Heuer Fernandes ohne Mühe fangen kann.

86' | Die Kontrolle geben die Jungs von Tim Walter dennoch nicht aus der Hand. Viel mehr tut sich nicht in dieser Schlussphase.

84' | Natürlich bemühen sich die Hamburger, so kurz vor Schluss nicht die Besonnenheit zu verlieren. Also dann doch lieber den knappen Vorsprung absichern, als mehr zu wollen.

82' | Unter dem heimsichen Fans im Olympiastadion macht sich zunehmend Ernüchterung breit. Die Alte Dame stellt nach vorn kaum etwas auf dei Beine. Ein Ausgleich liegt nicht annähernd in der Luft. Die Berliner wirken mitunter nervlich angeschlagen. Erkennt das der HSV? Für die Hanseaten istb hier udn heute vermutlich mehr drin.

80' | Felix Magath schickt einen frischen Mann für die Offensive aufs Feld. Der heißt Myziane Maolida und kommt für Ishak Belfodil.

Hertha BSC vs. HSV (Hamburger SV) im LIVE-TICKER: WECHSEL | Maolida für Belfodil (80.)

79' | Dann schaffen es die Herthaner nicht einmal, den Ball aus dem eigenen Strafraum zu schlagen. So legt man für Sonny Kittel auf, der aus halblinker Position mit dem linken Fuß knapp über den kurzen Torwinkel schießt.

77' | Minute um Minute verstreicht. Das zwischenzeitliche Berliner Aufbäumen ist mittlerweile völlig versandet. Der HSV kontrolliert das Geschehen, tut das weitgehend in der gegnerischen Hälfte.

75' | Aus der zweiten Reihe zieht Sonny Kittel ab. Der Rechtsschuss zwingt Oliver Christensen nicht zum Eingreifen, der fliegt links an der Kiste vorbei.

74' | Jetzt verlässt der angeschlagene Bakery Jatta den Rasen, den dafür Mikkel Kaufmann betritt.

Hertha BSC vs. HSV (Hamburger SV) im LIVE-TICKER: WECHSEL | Kaufmann für Jatta (74.)

72' | Dann ist die medizinische Abteilung der Gäste gefordert. Bakery Jatta hatte ja bereits im ersten Durchgang muskuläre Beschwerden zumindest angedeutet.

70' | Folglich sieht sich Felix Magath zum Handeln gezwungen und wechselt doppelt. Für Niklas Stark kommt Linus Gechter. Darüber hinaus verlässt Suat Serdar den Platz und wird ersetzt durch Marco Richter.

Hertha BSC vs. HSV (Hamburger SV) im LIVE-TICKER: WECHSEL | Richter für Serdar (70.)

Hertha BSC vs. HSV (Hamburger SV) im LIVE-TICKER: WECHSEL | Gechter für Stark (70.)

68' | In dieser Phase erlangen die Gäste wieder mehr Kontrolle und schaffen es, sich in der gegnerischen Hälfte einzunisten. Also der HSV stellt sich mitnichten hinten rein, um nur noch auf Konter zu lauern.

66' | Zwangsläufig erarbeiten sich die Gastgeber jetzt mehr Spielanteile. Die Alte Dame ist schließlich dazu gezwungen. Noch bekommen die Hamburger das ganz gut dosiert, finden eine gelungene Balance aus nun verstärkter Defensive und gelegentlichen Ausflügen nach vorn.

64' | Plattenhardt bezahlt für seinen Einsatz mit einem Krampf und benötigt kurz darauf medizinische Betreuung.

63' | Marvin Plattenhardt flankt mit letztem Einsatz von der linken Seite. Am Torraum geht die Rettungsaktion von Mario Vuskovic beinahe schief. Der Innenverteidiger trifft den Ball unkontrolliert, der dann aber von Daniel Heuer Fernandes gefangen wird.

61' | Hertha bemüht sich um eine Reaktion. Abwarten hilft spätestens jetzt nicht weiter. Ishak Belfodil arbeitet sich über rechts in den Sechzehner und kommt dort tatsächlich zum Abschluss. Den Rechtsschuss pariert Daniel Heuer Fernandes.

59' | Kurz nach dem Führungstreffer greift Tim Walter erstmals aktiv ins Geschehen ein, holt Maximilian Rohr vom Platz, um Josha Vagnoman bringen zu können.

Hertha BSC vs. HSV (Hamburger SV) im LIVE-TICKER: WECHSEL | Vagnoman für Rohr (59.)

57' | Auf der linken Seite steckt Miro Muheim den Ball gut durch, schickt Ludovit Reis da fast schon Richtung Grundlinie. Dieser bringt eine Flanke an, vermutlich ist das so geplant. Doch die Kugel fliegt direkt aufs lange Eck zu, über Oliver Christensen hinweg an den langen Innenpfosten und von da ins Netz.

TOOOR! Hertha BSC - HSV (Hamburger SV) 0:1 | Torschütze: Reis (57.)

56' | Jetzt gibt es auf dem Rasen deutlich mehr Hin und Her. Hertha versucht, mehr auf die Beine zu stellen. Eine Berliner Flanke von der linken Seite bekommen die Hamburger nicht sauber geklärt. So kommt Stevan Jovetic in nahezu zentraler Position zum Linksschuss, steht dabei aber nicht ideal zum Ball und setzt den aus etwa acht Metern links vorbei.

54' | Ohne Frage hat der HSV bereits angedeutet, heute sehr gern ein Tor schießen zu wollen. Auf der Gegenseite fehlt usn da noch der endgültige Nachweis. Doch offenbar lassen sich die Berliner so allmählich vom Hamburger Enthusiasmus anstecken. 

51' | Auf der Gegenseite gelangen die Herthaner in den Sechzehner, was allein schon eine Bemerkung wert ist. Dort geht unter anderem Stevan Jovetic zu Boden. Doch elfmeterwürdig ist das nicht. Zum Abschluss kommen die Hausherren auch nur bedingt. Nennenswert gefährlich ist der Linksschuss von Suat Serdar nicht.

50' | Den fälligen Freistoß aus Nähe des linken Strafraumecks haut Mario Vuskovic ohne großen Sinn und Verstand mit dem rechten Fuß in die Berliner Mauer.

49' | Wegen eines Fouls an Miro Muheim fängt sich Dedryck Boyata die Gelbe Karte ein.

Hertha BSC vs. HSV (Hamburger SV) im LIVE-TICKER: GELBE KARTE | Boyata (49.)

48' | Hamburg geht gleich wieder aktiv zu Werke. Miro Muheim ist auf links unterwegs, holt eine Ecke raus. Nach deren kurzer Ausführung hebt Sonny Kittel die Kugel gefühlvoll zur Mitte - aber genau in die fangbereiten Arme von Oliver Christensen.

46' | Felix Magath tauscht zur Pause. Anstelle von Luca Wollschläger darf ab sofort Stevan Jovetic mitwirken. Ohne personelle Veränderungen schickt hingegen Tim Walter seine Mannschaft in den zweiten Spielabschnitt.

46' | Jetzt rollt der Ball wieder im Olympiastadion.

Hertha BSC vs. HSV (Hamburger SV) im LIVE-TICKER: WECHSEL | Jovetic für Wollschläger

Hertha BSC vs. HSV (Hamburger SV) im LIVE-TICKER: ANPFIFF ZUR 2. HALBZEIT

Halbzeit | Noch sind keine Tore gefallen im Relegationshinspiel zwischen Hertha BSC und dem Hamburger SV. Lange Zeit tat sich auch sehr wenig im Olympiastadion. Beide Mannschaften gingen die Angelegenheit sehr bedächtig und vorsichtig an. Mitte der ersten Hälfte schwangen sich die Gäste zu aktiveren Mannschaft auf. Hinsichtlich der Spielanteile, der Passgenauigkeit, der Zweikampfquote und der Torschüsse erarbeiten und erspielten sich die Hanseaten zum Teil klare Vorteile. Dadurch kamen die Jungs von Tim Walter zu zwei guten Torszenen. Auf Berliner Seite musste man bis kurz vor der Pause auf den ersten Abschlussversuch warten. Und kurz darauf traf die Alte Dame sogar ins Tor - das allerdings aus Abseitsposition.

Hertha BSC vs. HSV (Hamburger SV) im LIVE-TICKER: HALBZEIT

45+3' | Dann erlöst uns Schiedsrichter Harm Osmers von der Ungewissheit und bittet die Akteure zur Pause in die Kabinen.

45+2' | Aufgrund der vielen Arbeit für die Referees ist die Nachspielzeit irgendwie verlorengegangen. Es gibt keine Informationen zu deren Ausmaß.

45+1' | Bei der VAR-Überprüfung bestätigt sich die erste Entscheidung der Feldschiedsrichter. Folglich bleibt es auch hier beim 0:0.

45' | Dann zappelt der Ball doch tatsächlich im Hamburger Tor! Doch der Jubel verstummt schnell, denn bei der Flanke von Marvin Plattenhardt von links tritt Ishak Belfodil einen Hauch zu spät aus dem Abseits zurück, um dann ins rechte Eck zu köpfen.

44' | Nach einem Berliner Freistoß von der rechten Seite springt der Ball zumindest grob in Richtung Tor - das aber völlig unkontrolliert. Bleibt nur die Frage, ob die Statistiker darauf tatsächlich einenTorschuss machen.

42' | Hertha erarbeitet sich einen zweiten Eckball, der wieder Sache für Marvin Plattenhardt ist. Nach wie vor kann die Alte Dame auch die Standards nicht nutzen, um etwas Nennenswertes auf die Beine zu stellen. Die Hereingabe wird von den Hamburgern ohne Mühe per Kopf geklärt.

40' | Zunächst lässt Maximilian Rohr einen Steckpass auf rechts für Bakery Jatta durch. Dessen flache Hereingabe wird abgefangen. So gelangt Rohr doch noch an den Ball, flankt gefühlvoll links in den Torraum. Aus spitzem Winkel köpft Robert Glatzel ans Außennetz.

37' | Zumindest hat die Partie inzwischen etwas Fahrt aufgenommen, obwohl wir nach wie vor auf eine Abschlusshandlung der Hertha warten. Die Gäste haben auch hinsichtlich der Spielanteile und der Zweikämpfe inzwischen Vorteile. 

35' | Dann wird auch noch Harm Osmers an den Monitor gebeten, um sich selbst ein Bild von der kniffligen Szene zu machen. Das Handspiel von Pekarik ist unstrittig und sicherlich elfmeterwürdig. Doch zuvor war auch Hamburgs Maximilian Rohr mit der Hand am Ball. Und das wird geahndet. Somit gibt es keinen Strafstoß für den HSV.

33' | Anschließend gilt es, den Einsatz von Peter Pekarik unter die Lupe zu nehmen. Der Slowake ist da klar mit der Hand am Ball.

32' | Halblinks im Sechzehner schießt Robert Glatzel. Peter Pekarik wirft sich entgegen und fälscht ab. Aufgrund der Richtungsänderung klärt Oliver Christensen gut per Fußabwehr.

30' | Anfangs haben wir die faire Spielweise beider Mannschaften gelobt. Mittlerweile geht es deutlich ruppiger zu. Lucas Tousart sieht sich an der Mittellinie zu einer Grätsche gezwungen, um den Ball noch zu erwischen. Dabei trifft der Franzose Bakery Jatta und fängt sich Gelb ein.

Hertha BSC vs. HSV (Hamburger SV) im LIVE-TICKER: GELBE KARTE | Tousart (30.)

29' | Im Mittelkreis ist Niklas Stark zu spät gegen Jonas Meffert dran. Erstmals greift Harm Osmers zum gelben Karton.

Hertha BSC vs. HSV (Hamburger SV) im LIVE-TICKER: GELBE KARTE | Stark (29.)

26' | In dieser Phase erlangen die Hanseaten mehr Spielanteile. Erneut soll Bakery Jatta für die Flanke sorgen, doch diesmal setzt der Gambier seine Hereingabe viel zu hoch an.

24' | Mit dem Wissen, wo in etwa das gegnerische Tor steht, intensivieren die Gäste jetzt ihre Bemühungen. Eine erste Flanke verfehlt Robert Glatzel knapp. Kurz darauf hat Bakery Jatta auf rechts viel Platz und flankt unbedrängt hinter das Tor.

22' | Nun ist die Zeit für die erste Hamburger Ecke gekommen. Die führt Sonny Kittel kurz auf Miro Muheim aus. Beide spielen sich den Ball dann jeweils noch einmal zu, bis Letztgenannter aus Nähe des linken Strafraumecks abzieht. Das ist der erste Torschuss dieser Begegnung, der fliegt deutlich am langen Eck vorbei.

19' | Kurz darauf erarbeiten sich die Hausherren einen ersten Eckstoß. Erneut ist das eine Sache für Marvin Plattenhardt. Doch von Erfolg gekrönt ist auch diese Flanke nicht.

18' | Vielleicht geht ja etwas über eine Standardsituation. Diese bietet sich den Berlienrn jetzt auf der linken Seite. Die Freistoßhereingabe von Marvin Plattenhardt landet auf einem Hamburger Kopf.

16' | Jetzt tauchen die Herthaner mit Ishak Belfodil erstmals richtig im Strafraum auf. Links an der Grundlinie ist allerdings kein Durchkommen für den Stürmer.

15' | Auf der Gegenseite setzt Bakery Jatta einen Sprint an - letztlich vergeblich. Doch offenbar zieht es da im Oberschenkel. Das ist kein gutes Zeichen, der Offensivmann aber macht erst einmal weiter.

14' | Immerhin versucht Lucas Tousart über links mal in den Hamburger Strafraum zu gelangen. Weit kommt der Mittelfeldspieler nicht und bekommt nach einem Pressschlag nicht einmal eine Ecke.

13' | Natürlich ist allen bewusst, dass die Relegation vermutlich nicht heute entscheiden wird. Genauso spielen beide Mannschaften derzeit.

11' | Trotz der großen Bedeutung dieser Partie gehen die Profis sehr fair miteinander um. Es gibt kaum Fouls. Harm Osmers hat bislang leichtes Spiel und kann fast alles laufen lassen.

9' | Entsprechend diszipliniert gehen beide Seiten zu Werke. Und so lange alle Beteiligten das derart konsequent durchziehen, wird nicht viel passieren.

7' | Im weiteren Verlauf bleibt es ein vorsichtiges Abtasten. Keiner möchte sich mit einem frühen Fehler in Schwierigkeiten bringen. Es ist also Geduld gefragt - gerade auch für uns Betrachter des Geschehens.

5' | Spielanteile verzeichnen jetzt sehr wohl auch die Berliner, die tun sich fürs Erste aber schwer, den gegnerischen Strafraum zu erreichen. Der HSV steht gut und lässt nichts zu.

3' | Behutsam gehen es beide Mannschaften zunächst an. Dann sind es die Hambrurger, die erstmals etwas nach vorn probieren. Bakery Jatta sucht rechts im Sechzehner Robert GLatzel. Doch der aufmerksame Oliver Christensen ist rechtzeitig zur Stelle und greift zu.

2' | Im Gästeblock wird etwas gezündelt. Im weiten Rund dieser Spielstätte aber verflüchtigt sich der Rauch einigermaßen und beeinträchtigt das Spiel nicht.

1' | Soeben ertönt der Anpfiff, die Gäste stoßen an. Bei überwiegend bewölktem Himmel ist es noch 25 Grad warm. Mit Niederschlägen wird im Spielvelrauf nicht gerechnet. 

Hertha BSC vs. HSV (Hamburger SV) im LIVE-TICKER: ANPFIFF

Vor Beginn | Kurz vor Spielbeginn blicken wir auf das Unparteiischengespann. An der Pfeife agiert Harm Osmers. Der 37-jährige FIFA-Referee bringt die Erfahrung aus 78 Bundesligaspielen mit. In der Relegation kommt der Schiedsrichter erstmals zum Einsatz, hat aber Erfahrung in zwei Partien der Aufstiegsrunde zur 3. Liga gesammelt. Zur Hand gehen ihm die Assistenten Robert Kempter und Thorben Siewer. Als vierter Offizieller verrichtet Frank Willenborg seinen Dienst zwischen den Trainerbänken.

Vor Beginn | Übrigens fanden die letzten Pflichtspiele zwischen beiden Klubs in der Saison 2017/2018 statt. Damals gewann Hertha beide Partien mit 2:1. In der Spielzeit davor gewann der HSV zu Hause 1:0, verlor in Berlin aber mit 0:2. Der letzte Hamburger Sieg in der Hauptstadt geht auf Januar 2012 zurück (1:2). Seither setzte es für den HSV im Olympiastadion fünf Niederlagen in Folge.

Vor Beginn | Hertha hingegen ist in der Relegation noch sieglos, musste diese 2012 ebenfalls als Bundesligist bestreiten und zog gegen Fortuna Düsseldorf zu Hause mit 1:2 den Kürzeren. Im Rheinland folgte ein 2:2 und der Abstieg in Liga 2.

Vor Beginn | Zweimal spielten die Norddeutschen bereits in der Relegation, taten das 2014 und 2015 jeweils als Bundesligist und schafften gegen Greuther Fürth und den KSC jeweils knapp den Klassenerhalt - einmal durch ein Auswärtstor beim 1:1 nach 0:0 zu Hause und dann in der Verlängerung mit 2:1 in Karlsruhe. Nun möchte der HSV auch bei der dritten Teilnahme die Oberhand behalten, in diesem Wettbewerb weiter ungeschlagen bleiben und sich erstmals als unterklassiger Verein durchsetzen.

Vor Beginn | Richtig gut in Fahrt zeigten sich zuletzt die Hamburger. Nach einem 0:1 in Kiel Anfang April legten die Jungs von Tim Walter eine Serie von fünf Siegen in Folge hin. Dennoch drohte am Ende lange der übliche 4. Platz. Erst als am Sonntag im Spiel gegen Rostock die Wende gelang, blieben die Aufstiegshoffnungen am Leben.

Vor Beginn | Angesichts der jüngsten Ergebnisse gehen die Berliner mit wenig Rückenwind in diese Relegation. Der letzte Sieg gelang Ende April daheim gegen Stuttgart (2:0). Danach hatte die Alte Dame drei Partien Zeit, den Klassenerhalt unter Dach und Fach zu bringen, holte aber nur noch in Bielefeld einen Punkt (1:1) und verlor gegen Mainz (1:2) und in Dortmund (jeweils 1:2). So rutschte man am letzten Spieltag noch auf den Relegationsplatz ab.

Vor Beginn | Ohne Frage stehen diese beiden Duelle auch ganz im Zeichen von Felix Magath, der erst seit März Hertha-Trainer ist. Der ehemalige Mittelfeldspieler spielte einst zehn Jahre für den HSV und schoss diesen 1983 zum größten Erfolg - im Finale des Europapokals der Landesmeister. Später war er auch als Trainer für den Verein tätig. Und jetzt möchte Magath seinen Rothosen den Aufstieg verwehren.

Vor Beginn | Bevor das Olympiastadion in der deutschen Hauptstadt am kommenden Samstag zum Schauplatz des DFB-Pokalfinales wird, geht es für die gastgebende Hertha heute ums Überleben in der Bundesliga. Für die Alte Dame gilt es, sich eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Montag in Hamburg zu schaffen. Druck aber hat natürlich auch der HSV. Normalerweise ist der Zweitligist Außenseiter und kann nur gewinnen, doch die Hanseaten wollen nach vier Jahren endlich wieder zurück in die Beletage des deutschen Fußballs. Das soll in dieser Relegation unbedingt bewerkstelligt werden.

Vor Beginn | Lediglich eine Umstellungen gibt es aufseiten der Gäste nach deren letztem Zweitliga-Auftritt. Tim Walter setzt Josha Vagnoman auf die Bank und beordert dafür Maximilian Rohr in die Hamburger Startelf.

Vor Beginn | Für den Hamburger SV stehen anfangs folgende elf Akteure auf dem Rasen: Heuer Fernandes - Heyer, Vuskovic, Schonlau, Muheim - Meffert, Reis, Rohr - Jatta, Glatzel, Kittel.

Vor Beginn | Im Vergleich zum letzten Bundesligaspieltag nimmt Felix Magath drei Veränderungen vor, sieht sich zum Teil auch dazu gezwungen. Vor allem im Tor drückt der Schuh. Nach Rune Jarstein (Knie-Operation) und Alexander Schwolow (Sehnenverletzung im Oberschenkel) steht nun auch der zuletzt gesetzte Marcel Lotka (Nasenbeinbruch und Gehirnerschütterung) nicht zur Verfügung. Dafür rückt Oliver Christensen ohne jegliche Bundesligaerfahrung und mit lediglich fünf Regionalliga-Partien für die zweite Mannschaft im Gepäck zwischen die Pfosten. Darüber hinaus fehlen Jurgen Ekkelenkamp (nicht im Kader) und Santiago Ascacibar (Gelbsperre), die durch Luca Wollschläger und Niklas Stark ersetzt werden.

Vor Beginn | Gleich mit Beginn der Berichterstattung widmen wir uns den personellen Angelegenheiten des Abends und dabei zuvorderst den beiderseitigen Mannschaftsaufstellungen. Hertha BSC geht die Aufgabe in dieser Besetzung an: Christensen - Pekarik, Boyata, Kempf, Plattenhardt - Tousart, Stark - Wollschläger, Serdar, Mittelstädt - Belfodil.

Vor Beginn | Herzlich willkommen in der Bundesliga-Relegation zur Begegnung zwischen Hertha BSC und dem HSV.

Hertha BSC vs. Hamburger SV: Die Aufstellung

Das ist die Aufstellung von Hertha:

Christensen - Pekarik, Boyata, Kempf, Plattenhardt - Stark, Tousart - Wollschläger, Serdar, Mittelstädt - Belfodil. - Trainer: Magath.

Der HSV setzt auf folgende Aufstellung:

Heuer Fernandes - Heyer, Vuskovic, Schonlau, Muheim - Rohr - Meffert, Reis - Jatta, Glatzel, Kittel. - Trainer: Walter.

Hertha BSC vs. HSV im LIVE-TICKER: Die Opta-Fakten vor der Partie heute

  • Hertha BSC gewann in der Bundesliga 30-mal gegen den HSV (13U 27N), gegen kein Team häufiger (gegen Eintracht Frankfurt auch 30-mal). Dabei setzten sich die Berliner in acht der letzten 10 Duelle mit den Hanseaten durch (2N), u.a. zweimal mit 2-1 in der letzten gemeinsamen Saison 2017/18.
  • Der HSV punktete zuletzt vor über 10 Jahren bei der Hertha (2-1-Sieg im Januar 2012) und kassierte zuletzt fünf Niederlagen in Folge bei den Berlinern mit insgesamt 1-11 Toren. Von allen Teams, bei denen der HSV in der Bundesliga mehr als viermal antrat, ist die Bilanz nur beim FC Bayern schlechter (im Schnitt 0.43 Punkte pro Spiel) als bei der Hertha (0.8).
  • Für Hertha BSC ist es die zweite Bundesliga-Relegation, die erste ging 2012 gegen Fortuna Düsseldorf verloren (1-2 H, 2-2 A). Der Hamburger SV spielt schon die dritte Relegation (Höchstwert zusammen mit Nürnberg, Saarbrücken und Frankfurt) und bestritt die ersten beiden erfolgreich (2014 gegen Greuther Fürth 0-0 H und 1-1 A und 2015 gegen den Karlsruher SC 1-1 H und 2-1 n.V. A).
  • Hertha BSC spielte mit 33 Punkten seine schwächste Bundesligasaison seit 10 Jahren (2011/12 waren es 31 Punkte, es folgte der Abstieg in der Relegation) und kassierte insgesamt 19 Niederlagen – mehr waren es bei den Berlinern in der Bundesliga nur 2009/10 (20) und 1990/91 (23). In der Rückrunde war Hertha mit 12 Punkte und -19 Toren sogar ligaweit der schlechteste Bundesligist.
  • Der HSV knackte im vierten Jahr in der 2. Liga erstmals die Marke von 60 Punkten und gewann die letzten fünf Saisonspiele (Einstellung des Vereinsrekords im Unterhaus aus dem Herbst 2020). Nach 29 Spieltagen lag der HSV noch sieben Punkte hinter Rang drei, nie zuvor wurde so ein deutlicher Rückstand in den letzten fünf Partien auf den Relegationsplatz aufgeholt.
  • Hertha blieb zum Saisonende erstmals unter Felix Magath drei Spiele in Folge ohne Sieg (1U 2N) und verlor zuletzt sogar zweimal hintereinander. Das 1-2 am 34. Spieltag in Dortmund war zudem die erste Niederlage der Berliner nach einer Führung seit dem 2. Spieltag beim 1-2 gegen den VfL Wolfsburg.
  • Nur 1990/91 kassierte Hertha BSC in einer Bundesligasaison mehr Gegentreffer (84) als 2021/22 (71). Der HSV dagegen stellte mit 35 Gegentreffern die beste Defensive dieser Zweitligasaison und kassierte so wenige Gegentore wie seit 15 Jahren nicht mehr (2007/08 in der Bundesliga waren es sogar nur 26).
  • Hertha BSC traf 2021/22 in jedem der 17 Bundesliga-Heimspiele, das gelang den Berliner zuvor nur in einer Spielzeit (1974/75). Allerdings kassierte die Hertha zu Hause auch 33 Gegentore, so viele wie nie zuvor zu Hause in einer Bundesligasaison.
  • Der Hamburger SV gewann zuletzt erstmals seit Ende 2018 wieder drei Auswärtsspiele in Folge und schoss dabei 11 Tore – in den acht Auswärtsspielen zuvor hatte der HSV nur einmal gewonnen und 10 Tore erzielt.
  • Hertha-Trainer Felix Magath bestritt alle seine 306 Bundesligaspiele (46 Tore) für den HSV (1976 bis 1986), war von 1986 bis 1988 Manager bei den Hanseaten und von Oktober 1995 bis Mai 1997 HSV-Trainer (58 BL-Spiele auf der Bank) – es war seine erste Trainerstation im Oberhaus. 

Hertha BSC vs. HSV heute live im TV und LIVE-STREAM? Alle Infos zur Übertragung

X vs. Y heute ...

 
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LIVE-TICKER GOAL

In der Bundesliga-Relegation steigt heute das Hinspiel. In einem separaten Artikel auf unserer Seite erfahrt Ihr, wo das Duell zwischen Hertha BSC und dem HSV heute live im TV und LIVE-STREAM läuft.

 

Hertha BSC vs. HSV im LIVE-TICKER: Der Vorbericht zur Partie 

In Badeschlappen schlurfte Felix Magath in den Presseraum mit Klassenzimmer-Charme. Als erstes bestellte er einen Tee - und dann verriet der Trainer von Hertha BSC seinen ungewöhnlichen Plan für den Relegations-Hit gegen seine alte Liebe HSV. Die kriselnde Hertha will das Momentum gegen den auf einer Euphoriewelle schwebenden Hamburger SV mit einer "Aura der Sieger" von Kienbaum auf ihre Seite kippen.

"Wir haben uns diese Sportschule ausgesucht, weil hier die Sieger herkommen. Wir möchten von dieser Aura profitieren", sagte Magath über das Kurztrainingslager vor dem Relegations-Hinspiel am Donnerstag (20.30 Uhr/Sat1 und Sky) im mit fast 77.000 Zuschauern ausverkauftem Olympiastadion. Den Erfolg der Weltmeister und Olympiasieger "riecht und spürt man überall", meinte Magath: "Deswegen sind wir in bester Gesellschaft."

Auf solche Maßnahmen verzichtet der HSV ganz bewusst, Trainer Tim Walter und seine Spieler zeigten sich beim öffentlichen Training am Mittwoch bewusst locker und in sich ruhend. Kein Wunder: Die erfolgreiche Aufholjagd mit fünf Ligasiegen in Folge wirkt befreiend.

Im vierten Anlauf will der einstige Bundesliga-Dino endlich den Aufstieg schaffen - "es wird allerhöchste Zeit", sagte Uwe Seeler dem SID: "Wenn die Mannschaft kämpft wie zuletzt und auch den Ehrgeiz zeigt, kann sie es schaffen."

Neben Seeler zählt auch Magath zu den größten HSV-Ikonen, er hatte die einst ruhmreiche HSV-Zeit als Spieler mitbestimmt und dort auch als Trainer und Manager gearbeitet. Auf ewig unvergessen bleibt sein Traumtor im Endspiel des Europapokals der Landesmeister 1983 gegen Juventus Turin. Dass er seine ins Wanken geratene Rettungsmission bei Hertha ausgerechnet gegen den HSV zu Ende bringen muss, sei zwar ein "unbehaglicher" Gedanke, so Magath, aber: "Es spielt keine Rolle."

Er habe genug Partien absolviert, "in denen es um die Wurst ging", betonte der 68-Jährige. Auch jetzt sei die Situation wie vor "einem Endspiel", und da sei er in der Lage, "mich auf mich, meine Mannschaft und meine Aufgabe fokussieren."

Dabei hat er auch genug zu tun, denn ausgerechnet jetzt kommt neue Unruhe auf. Die Sport Bild schrieb von einem "Pulverfass" und einem angeblichen "Kabinenkrach" zwischen Magath und Anführer Kevin-Prince Boateng, weil der Trainer zu häufig das Wort "ihr" statt "wir" bei Ansprachen benutzen würde. "Da wird versucht, irgendwas zu konstruieren", wiegelte Magath ab, "aber das ist nicht der Rede wert."

Deutlich mehr Bauchschmerzen bereitet dem Hertha-Trainer das Fehlen von Mittelfeld-Abräumer Santiago Ascacibar (gelbgesperrt) und der mögliche Ausfall von Torhüter Marcel Lotka (Nasenbeinbruch).

Da auch Vertreter Alexander Schwolow nicht zur Verfügung steht, müsste der junge Däne Oliver Christensen ausgerechnet im größten Nervenspiel seine Saisonpremiere feiern.

Geschäftsführer Fredi Bobic aber ist sich sicher, dass alle Berliner "den Druck aushalten können", auch wenn er eine "größere Anspannung" nach drei vergebenen Matchbällen zum Klassenerhalt spüre.

Beim HSV ist eher eine unbändige Vorfreude zu erkennen, die unverhoffte Chance auf die Bundesliga-Rückkehr. "Das ist ein einfach richtig schönes und geiles Gefühl", sagte HSV-Coach Walter. Den HSV werden bis zu 20.000 Fans im Olympiastadion anfeuern, die Anhänger planen eine "blau-weiß-schwarze Invasion zur Relegation".

Quelle: SID

Hertha BSC vs. HSV im LIVE-TICKER: Das Relegations-Duell im Überblick

  • Partie: Hertha BSC vs. Hamburger SV
  • Anpfiff: 20.30 Uhr
  • Ort: Olympiastadion | Berlin