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FC Bayern: Axel Disasi von der AS Monaco soll ein Transferkandidat sein

09:26 MEZ 06.01.23
AS Monaco Axel Disasi
Wieder wird ein Verteidiger als Neuzugang bei den Bayern gehandelt. Schnappen sich die Münchner den nächsten Franzosen?

WAS IST PASSIERT? Beim FC Bayern wird ein weiterer Verteidiger als Neuzugang gehandelt. Laut RMC Sport denken Münchner über einen Transfer des französischen Nationalspielers Axel Disasi von der AS Monaco nach. Dabei geht es allerdings nicht um eine Verpflichtung in der laufenden Transferperiode, sondern um einen Wechsel zur kommenden Spielzeit. Seit mehreren Wochen erkundigten sich demnach die FCB-Verantwortlichen nach Disasi.

WAS IST DER HINTERGRUND? Der FCB sieht sich mittelfristig nach einem neuen Abwehrspieler um, der idealerweise in der Defensivzentrale und als Rechtsverteidiger aufgeboten werden kann. Denn der Verbleib von Disasis wechselwilligem Landsmann Benjamin Pavard an der Säbener Straße gilt als unwahrscheinlich. Auch Disasi ist gelernter Innenverteidiger und kann auf der Außenbahn spielen. Der Vertrag des 24-Jährigen in Monaco läuft noch bis 2025.

WAS WURDE GESAGT? Im vergangenen Sommer wollte Monacos Ligue-1-Rivale PSG den aufstrebenden Defensivspieler verpflichten. Disasi bestätigte dies: "Es ist immer angenehm, mit Paris Saint-Germain in Verbindung gebracht zu werden. Ich bin ein ehrgeiziger Mensch und PSG ist ein sehr ehrgeiziger Verein. Aber ich fühle mich in Monaco sehr wohl, und die Transferperiode neigte sich dem Ende entgegen." Als Ablöse waren damals 50 Millionen Euro im Gespräch.

Langfristig strebt Disasi nach eigenen Angaben aber ein Engagement in der Premier League an: "Ich mag England. Es ist eine sehr aufregende Liga, ich würde sagen, es ist meine Lieblingsliga." Mit Tottenham Hotspur und Manchester United wurde er bereits in Verbindung gebracht.

DIE TRANSFERGESCHICHTE: Disasi spielte in der Jugend unter anderem für den PSG-Nachbarn FC Paris. 2016 wechselte er zu Stade Reims und 2020 ging es für 13 Millionen Euro Ablöse nach Monaco. Dort avancierte er zum Nationalspieler (drei Einsätze für Les Bleus) und war Teil des Kaders bei der WM in Katar.