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"Meine Eltern lachten mich aus": Marcos Alonso wechselte einst gegen seinen Willen zu Real Madrid

18:33 MEZ 07.11.22
ONLY GERMANY Marcos Alonso Barcelona 2022
Mit dem Wechsel von Chelsea zu den Blaugrana vor wenigen Wochen ging für Marcos Alonso ein Kindheitstraum in Erfüllung.

WAS IST PASSIERT? Marcos Alonso vom FC Barcelona hat verraten, dass er seit langer Zeit einen Transfer zu den Katalanen anstrebte. Und dies, obwohl er insgesamt elf Jahre lang für den Erzrivalen Real Madrid spielte.

WAS WURDE GESAGT: In einem Interview mit der Sport sagte Alonso: "Während meiner ganzen Laufbahn wollte ich für Barcelona spielen. Das ist mein Lieblingsklub seit ich ein Kind war. Das Probetraining bei Real Madrid absolvierte ich gegen meinen Willen. Meine Eltern lachten mich aus, aber für meine Entwicklung als Spieler war es die beste Entscheidung."

WAS IST DER HINTERGRUND? Der 31-Jährige stammt aus einer Fußballerfamilie. Sein Großvater Marquitos spielte einst bei Real und gewann mit den Blancos fünfmal den Europapokal der Landesmeister, während sein Vater Marcos fünf Jahre lang für die Blaugrana auflief.

Marcos Alonso junior wechselte im Alter von acht Jahren in die Jugendabteilung des spanischen Rekordmeisters. Dort durchlief der gebürtige Madrilene alle Altersklassen und entwickelte sich zum U19-Nationalspieler. Allerdings schaffte er den Durchbruch bei den Profis nicht, kam nur einmal für sie zum Einsatz und wechselte daher schon früh ins Ausland.

DIE TRANSFERGESCHICHTE: Im Alter von 19 Jahren wechselte Alonso für 2,4 Millionen Euro Ablöse von Real Madrid zu den Bolton Wanderers. 2013 zog es ihn zur Fiorentina, wo er nach einer sechsmonatigen Ausleihe zum FC Sunderland seinen Durchbruch schaffte. Für 23 Millionen Euro holte Chelsea den Freistoßspezialisten 2016 an die Stamford Bridge. Im vergangenen Sommer heuerte Alonso schließlich beim FC Barcelona an. Dort steht er noch bis Ende Juni 2023 unter Vertrag.

EIN BLICK AUF DIE ZAHLEN: Nach seinem Wechsel zu Barça am Ende der Transferperiode lief Alonso elfmal für seinen neuen Klub auf. Dabei gelang dem WM-Kandidaten (neun Länderspiele für Spanien) ein Tor.