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Bericht: Barça fordert 100 Millionen Euro Ablöse für Raphinha

09:23 MEZ 16.01.23
Raphinha Barcelona 2022-23
Wie schon im Poker um Mykhailo Mudryk sehen sich die Gunners beim Werben um Raphinha mit einer enormen Ablöseforderung konfrontiert.

WAS IST PASSIERT? Eine mögliche Verpflichtung des brasilianischen WM-Teilnehmers Raphinha von FC Barcelona wäre für den FC Arsenal eine kostspielige Angelegenheit. Wie die Sport berichtet, hat Barças Präsident Joan Laporta den Preis für den 26-jährigen Angreifer auf 100 Millionen Euro festgelegt.

WAS IST DER HINTERGRUND? Arsenal hat gerade eine heftige Schlappe auf dem Transfermarkt hinnehmen müssen, da Wunschspieler Mykhailo Mudryk von Shachtjor Donezk zum FC Chelsea wechselt. Pikant dabei: Die Gunners waren nicht bereit, Donezks Ablöseforderung von 100 Millionen Euro für den Linksaußen zu erfüllen. Raphinha soll nun laut eines Berichts des Evening Standard die erste Alternative für den souveränen Tabellenführer der Premier League darstellen. Es soll bereits Kontakt zwischen Klubvertretern und Berater Deco geben.

Raphinha wechselte erst im Sommer zu Barça und steht dort noch bis 2027 unter Vertrag. Allerdings enttäuschte der 26-Jährige die hohen Erwartungen im Camp Nou bisher. Trotzdem wolle Laporta ihn nicht so schnell abgeben und habe daher die hohe Ablöseforderung gewählt. Arsenal galt bereits vor Raphinhas Transfer nach Katalonien als interessiert.

EIN BLICK AUF DIE ZAHLEN: Raphinha absolvierte in dieser Saison 23 Pflichtspiele für Barcelona, davon allerdings nur eines über die volle Distanz. Dabei gelangen dem Rechtsaußen drei Tore und fünf Assists. Bei der Weltmeisterschaft in Katar lief er in vier Partien für die Selecão auf, blieb aber ohne Scorerpunkt.

DIE BILDER ZUR NEWS:

DIE TRANSFERGESCHICHTE: Auf seiner ersten Europastation bei Vitoria Guimarães schaffte Raphinha seinen Durchbruch als Profi und wechselte 2018 für 6,5 Millionen Euro zu Sporting CP. 2019 ging es für 21 Millionen Euro zu Stade Rennes, ein Jahr später holte ihn Leeds United für eine ähnliche Summe nach England, ehe die Blaugrana im vergangenen Sommer zuschlugen und ihn für 60 Millionen Euro verpflichteten.