Erling Haaland: Jahn Regensburg wollte BVB-Star 2019 von Salzburg ausleihen

Erling Haaland gehört in jungem Alter bereits zu den besten Angreifern der Welt. Ein deutscher Zweitligist wagte einst eine Leih-Anfrage.

Christian Keller, Geschäftsführer von Jahn Regensburg, hat in einem Interview mit der  Mittelbayrischen Zeitung  verraten, dass der Zweitligist 2019 Interesse an einer Leihe vom heutigen BVB-Star Ering Haaland hatte. Dieses Anliegen ist jedoch auf keine Gegenliebe gestoßen.

"Wir scouten ja in Österreich. Wir hatten Haaland damals, als er nach Salzburg gewechselt ist, in einem seiner ersten Spiele gesehen", berichtete Keller von den Umständen der Anfrage an Haalands Ex-Klub RB Salzburg. Anfang 2019 war der Norweger für acht Millionen Euro von Molde FK in die Mozartstadt gewechselt.

Haaland-Leihe nach Regensburg? "Laut gelacht"

Keller habe es sich nach dem Scouting "erlaubt, beim Klubverantwortlichen anzurufen, ob Haaland vielleicht für eine Leihe in Frage käme. Der hat dann laut gelacht. Aber einen Versuch war es wert."

Stattdessen blieb der 21-Jährige genau ein Jahr in Österreich, ehe er für mehr als den doppelten Preis den Weg zum BVB fand. Dort schoss der aktuell verletzte Stürmer in 69 Spielen famose 70 Treffer (19 Assists) und hat sich in die Notizbücher sämtlicher europäischer Topklubs geschossen.

20191105_Haaland Salzburg

Seit 2013 hatte Keller als Geschäftsführer für Regensburg gearbeitet und den Klub in der zweiten Liga etabliert. Der Jahn bestreitet seine fünfte Saison in Folge im Unterhaus und darf sich nun sogar Chancen auf den Aufstieg in die Bundesliga ausrechnen (Platz zwei, 25 Punkte).

Kellers Vertrag war am 31. Oktober auf eigenen Wunsch ausgelaufen, er will eine mehrmonatige Berufspause einlegen. Die  Sport Bild  hatte ihn jüngst jedoch mit einem Engagement beim VfB Stuttgart oder 1. FC Köln in Verbindung gebracht.

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