Berater bringt Abschied von BVB-Juwel Youssoufa Moukoko ins Spiel

Die Entwicklung von BVB-Juwel Youssoufa Moukoko stagnierte zuletzt etwas - sein Berater bringt nun sogar einen möglichen Abschied ins Spiel.

Sturmjuwel Youssoufa Moukoko könnte Borussia Dortmund nach Ablauf seines Vertrages im Sommer 2023 verlassen. Sein Berater Patrick Williams bestätigte gegenüber der Bild-Zeitung, dass es derzeit Unzufriedenheit über die Einsatzzeiten des 17-Jährigen gebe.

"Es ist kein Selbstgänger, dass Youssoufa beim BVB verlängert", zitiert das Blatt Williams. Trotz Moukokos Alter hat es im Lager des Top-Talents offenbar die Hoffnung gegeben, schon in dieser Saison eine größere Rolle einzunehmen.

"Ja, er ist durch Verletzungen in dieser Saison immer wieder ein bisschen zurückgeworfen worden. Ja, die Konkurrenz beim BVB ist natürlich groß. Aber die Spielzeit, die er in der jetzigen Phase seiner Karriere braucht, bekommt er in Dortmund derzeit kaum", sagte Williams und schob nach: "Da machen wir uns natürlich Gedanken, was das Beste für die Zukunft ist."

Moukoko jüngster Bundesliga-Spieler aller Zeiten

Moukoko hatte im November 2020, nur einen Tag nach seinem 16. Geburtstag, sein Bundesliga-Debüt gefeiert und ist damit jüngster Profi, der jemals im deutschen Oberhaus aufgelaufen ist. Zuvor hatte es aufgrund seiner Leistungen im Jugendbereich einen regelrechten Hype um ihn gegeben. In 88 Spielen für die U17 und U19 des BVB erzielte er 141 Tore.

Doch seit seinem Profidebüt wurde Moukoko immer wieder von Verletzungen heimgesucht. Zunächst setzte ihn eine Bänderverletzung in der Endphase der Vorsaison außer Gefecht, zuletzt fiel er mit einem Muskelfaserriss aus. Am vergangenen Wochenende beim Auswärtssieg bei der TSG Hoffenheim feierte er sein Comeback nach zwei Monaten Ausfallzeit.

Da Moukoko aber auch bei voller Fitness nur selten zum Zug kam, denkt seine Entourage nun über Veränderungen nach. "Natürlich haben viele Vereine Interesse an Youssoufa, das ist ja kein Geheimnis. Sein Vertragsende im Sommer 2023 rückt näher, das haben die Top-Klubs auf dem Zettel", sagte Williams.

Schließen